Farben und Stifte für schwarze Papiere

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Liebe Leser,

Mitte Mai habe ich ein Experiment gestartet, um meinem Feed ein strukturiertes Äußeres zu verpassen. Auf die Idee kam ich, als ich  – damals noch im alten Blog – über „Drei Formen den Insta-Feed zu strukturieren“ schrieb. Daraus entwickelte sich der Schachbrettfeed, bei dem ich abwechselnd auf schwarzem und weißem Papier lettere. Deshalb möchte ich Euch nun einen kleinen Überblick geben, welche Farben sich am besten für schwarzes Papier eignen.

Ich nutze im Übrigen das schwarze Papier von Clairefontaine, das es in unterschiedlichem Gewicht pro Quadratmeter. Das dickere nutze ich in der Regel, wenn ich mit flüssigen Farben arbeite, das dünnere eher bei Stiften.

 

Farben und Stifte für schwarze Papiere

 

Farben und Stifte, mit denen man auf schwarzes Papier schreibt müssen vor allem decken, daher scheiden „gewöhnliche“ Brushpen in der Regel aus, weil sie sich auf dem schwarzen Papier verlieren und nur noch – wenn überhaupt – rudimentär zu sehen sind.

Die geeigneten Farben unterscheide ich mal in Farben in flüssiger Form und welche in Stiftform. Farben, die angerührt werden müssen, zählen hier auch zu flüssigen Farben. Selbstverständlich verweise ich hier nur auf Farben die ich kenne. Sicherlich gibt es noch weitere Farben unterschiedlicher Hersteller, die sich (noch) nicht in meinem Besitz befinden. Wenn man sich auf der Suche nach deckenden Farben befindet, werden diese in der Regel „opaque“ (undurchsichtig) genannt.

 

Flüssige Farben für schwarzes Papier

 

Eine dieser „opaque“ Farben ist die „White ink 30“ von Kuretake. Sie befindet sich in einem kleinen Döschen. Die Konsistenz ist recht fest, ein bisschen so wie Wackelpudding. Nachdem man sich ein wenig auf eine Palette gemacht hat, am besten mit einem sauberen Spatel, um Verunreinigungen zu vermeiden, kann man mit Wasser die gewünschte Konsistenz herstellen. Ähnlich wie mit Aquarellfarben lassen sich so unterschiedliche Grade an Durchsichtigkeit erreichen.

Die flüssigen Farben wurden jeweils mit einem Tropfen Wasser weiter verdünnt.

 

Ähnlich in der Verwendung ist das „Bleed Proof White“ von Dr. Ph. Martin´s. Die Farbe ist in einem kleinen Glas und von der Konsistenz her ein wenig cremiger als die White Ink von Kuretake.

Beide Farben können nach dem Trocken auf der Palette mit Wasser reaktiviert werden. Vorteilhaft ist außerdem, dass man beide Farben mit Aquarellefarben mischen kann, so dass man auch „in bunt“auf schwarzem Papier schreiben oder malen kann. Ich mag an beiden Farben sehr, dass sie so mischbar sind, dass sie tatsächlich satt decken.

 

 

 

In allen Aquarellefarbkästen müsste sich auch ein Weiß befinden, mit der man sicherlich auch, wenn man sie satt – also mit vielen Farbpigmenten – anrührt auch tolle deckende Ergebnisse erhalten kann. Allerdings habe ich diese weißen Farben noch nie so genutzt.

 

 

Monoline-Stifte für schwarzes Papier

Es gibt eine ganze Reihe von Stiften mit denen man auf schwarzes Paier schreiben kann. Vor einer ganzen langen Weile, hatte ich bereits im alten Blog einmal über weiße Gelliner geschrieben und den Gelly Roll von Sakura zum nachträglichen Testsieger gekrönt, weil sein weiß nicht nur deckend und satt ist, sondern er auch zuverlässig schreibt. Den Sakura gibt es übrigens noch in anderen Farben.

Ganz toll sind übrigens auch die Dual Metallic Liner von Pentel, die je nach Untergrund in zwei unterschiedlichen Farben erscheinen und wirklich ganz toll glitzern.

 

 

Brushmarker für schwarzes Papier

Es gibt eine ganze Reihe von Brushmarkern mit denen man auf schwarzem Papier lettern kann. Dabei unterscheiden sie sich in Art und Intensität der Deckkraft.

Recht neu auf dem Markt, sind die Deco Brush Marker der polnischen Firma Karinmarkers, die mir diese Stifte zum Test zugeschickt haben. Das Besondere an diesen Stiften ist, dass sie nicht nur auf schwarzem Papier decken schreiben, sondern unter Verwendung des dazugehörigen Lacks auf vielen Materialien permanent bleiben. Vor der Benutzung müssen dioe Stifte gut geschüttelt werden, damit die Farben in voller Pracht leuchten können. Schüttelt man zu wenig erscheinen sie ein wenig fad. Ich als große Liebhaberin der Nicht-Farbe Schwarz, bin total begeistert, dass Karinmarkers auch ein metallic black in der Box haben, mit dem man einen mega schwarz-auf-schwarz-Effekt erzielen kann. Ich liebe das!

 

 

 

Eine der ersten Metallic-Marker, die ich mir zugelegt habe (vor geraumer Zeit, daher ist das Gold leer), sind die Metallic Brush Marker von Papermania, die eigentlich in acht Farben zu haben sind. Leider habe ich nur noch fünfeinhalb davon. Ich nutze sie ganz gerne, weil die Pinselspitze recht strapazierfähig ist und recht lange gehalten hat.

 

 

 

In den Tiefen meiner Stiftesammlung bin ich außerdem auf einen Metallicmarker von Posca gestoßen, mit dem ich mir eben direkt mal mein Kleid versaut habe. Der Posca hat eine Haarpinselspitze, die man durch Drücken eines Knopfs mit Farbe versorgt. Dabei sollte man darauf achten nicht zu wild zu drücken, sonst versaut man sich das Kleid. Hmpf.

 

 

 

Etwas weniger intensiv deckt der Kuretake „Brush Writer II“ in mixing white. Er hat ebenfalls eine Spitze mit Pinselhaaren. Ich mag ihn ganz gerne, weil beim Schreiben eine Art Gespenstereffekt entssteht: Zunächst sieht man ein durchsichtiges Etwas, das sich beim Trocknen zu einem leicht durchsichtigen Weiß entwickelt. Das Tolle an den Stiften mit Haaren ist, dass man, durch schnelles Schreiben diesen getrockneter Pinsel Effekt erreichen kann.

 

 

Gleichermaßen aus dem Hause Kuretake kommen der Wink of Stella, der Wink of Luna und weitere „Wink-Stifte, die ich allerdings nicht besitze. Diese Reihe hat auch Haarpinselspitzen. In der Farbe sind ganz zarte Glitzerelemente, die – wie ich finde – sehr elegant wirken. Gerade den Wink of Stella habe ich sehr häufig benutzt, so dass er nun fast leer ist.

 

 

 

Falls Ihr noch weitere Stifte oder Farben kennt, die Euch auf dieser Liste fehlen, ergänzt sie doch einfach in den Kommentaren.

Alles Liebe

 

Judith

 

 

Ein Gedanke zu „Farben und Stifte für schwarze Papiere

  1. Zu den Farben möchte ich Gouache hinzufügen — vielleicht erinnert sich der ein oder andere an das Deckweiss-Tübchen im Wasserfarbmalksten in der Schule?! Je nach Wassermenge angerührt wird die Farbe mehr oder weniger deckend, lässt sich auch (je nach Papier) wieder gut anlösen. Ich mag Gouache mittlerweile sehr, auch wenn bei mir natürlich mehr für Illustration. Zu Beginn musste ich mich an den sehr Matten Effekt erst gewöhnen, mittlerweile liebe ich ihn regelrecht.

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