Neue Wege beschreiten

Kürzlich durfte ich die flüssigen Pebeo Colorex von J-Stuff testen. Zugegeben, vor der ersten Anwendung war ich ein wenig aufgeregt, den mit solch einer Farbe hatte ich bislang noch nie gearbeitet, weder beim Lettern, noch beim Malen. Vor gefühlten 20 Jahren habe ich bei der Volkshochschule einen Aquarellmalkurs besucht und konnte keine Leidenschaft dafür entwickeln. Aber nun musste ich ran.

Dankenswerterweise konnte mir die großartige Inhaberin Franziska des Onlineshops alle meine dreiunddrölfzig Fragen beantworten und so hab ich begonnen.

Die Farben sind (im Gegensatz zu der Aquarellerinnerung meiner Jugend) sehr intensiv und bieten F A B E L H A F T E neue, unzählige, flexible Möglichkeiten der Anwendung. Man kann mit ihnen pur oder verdünnt, nass in nass, auf Aquarell- oder Kraftpapier arbeiten. Hier mal frei Schnauze verschiedene Methoden, die ich ausprobiert habe:

 

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Hier als Kästchen-Hintergrund auf recht glattem Aquarellpapier, so dass auch die anderen Stifte das Abenteuer überleben. Hier sieht man wirklich die unterschiedlichen Farbintensitätsmöglichkeiten.

 

 

 

 

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Pur, nass in nass auf rauem Aquarellpapier. Gelettert mit Posca Brush Markern und Staedler Pigment Liner.

 

 

 

 

 

 

 

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Hier habe ich mit purem Wasser dick vorgeschrieben und die Farbe – zum Teil mit weiß gemischt – nur hinein tropfen lassen.

 

 

 

 

 

 

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Neues Bild, neues Glück: Die einzelnen Buchstaben habe ich recht verdünnt (das Wasser war im Pinsel) vorgeschrieben und die jeweils andere Farbe mit einem anderen Pinsel vorsichtig hineinlaufen lassen. Beim „Egal“ unten hab ich die Buchstaben jeweils zur Hälfte ausgemalt und dann die Überraschung der Zusammenkunft genossen.

Das Schwarz ist mit dem Faber-Castell Pitt Artist Brush Pen geschrieben.

 

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Ganz neue Welten eröffnen sich mit dieser Feder und der Farbe. Mit Mut zur Lücke habe ich mich daran gewagt. In der Zwischenzeit habe ich Bücher bestellt und werde – wahrscheinlich – berichten. Ich bitte um Geduld. Aber das Feine der Schrift fasziniert mich wirklich.

Oben ein erster Versuch mit Pinsel und Farbe.

Nebenbei angemerkt: Ist es nicht großartig wie deckend die Farbe ist, selbst auf schwarz?!

 

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Als ich noch ausschließlich klassisch mit Acrylfarbe und Pinsel gemalt habe, war das Schreiben immer wirklich schwer für mich. Wahrscheinlich deshalb habe ich mich erst heute an das komplette Schreiben getraut. Diese Form des Handletterns ist für mich näher am Malen, aber auch meditativer. Aber dazu bald mehr.

 

6 Kommentare zu „Neue Wege beschreiten

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