Whitelinespapertest

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Als ich vor ein paar Wochen mit Bianca einen Ausflug zu Boesner gemacht haben, erzählte sie mir von einem Papier, dessen Kästchen grau seien. Man fotografiere es dann mit einer App, die das grau in weiß umwandle. Toll, dachte ich, das will ich haben. Vor meinem inneren Auge sehe ich uns noch erfolglos suchend durch die zahllosen Gänge irren. Was für ein Glück war es dann, das ich von @whitelinespaper angeschrieben wurde, ob ich nicht Lust habe ihr Papier zu testen.

20170916_183623Das Papier sieht tatsächlich aus wie oben beschrieben. Es ist etwas weniger glatt als andere Papiere und eignet sich – zum Schutz der Stifte – eher für robustere Stifte, die eine Spitze haben, die einiges aushält. Die empfindlichen Tombow Dual Brush sind also eher nichts für dieses Papier. Ich habe mich deswegen erstmal mit den Tombow Fudenosuke daran gewagt und heute nochmal mit den Staedler Pigment Linern.

 

Der Vorteil sind eindeutig die Kästchen (es gibt übrigens auch Linien), an denen man sich prima orientieren kann. Mein Problem ist ja häufig, dass ich es nicht schaffe die gleiche Größe der Buchstaben beizubehalten. Das Problem verschwindet mit dem Papier, da es eine gute Orientierung bietet und man die Kästchen bei der Veröffentlichung verschwinden lassen kann.

 

 

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Die App „Whitelines“ kann man sich kostenlos bei GooglePlay runterladen. Bei meinem Smartphone funktioniert das auch einwandfrei. Wichtig beim Fotografieren ist, dass die Symbole in den Ecken sichtbar sind. Die App scannt diese Kästchen und lässt das das Grau Verschwinden und wandelt es in sehr reines weiß um. So könnte man theoretisch (ich hab es noch nicht ausprobiert) mit Hilfe dieses Papiers und der App relativ einfach Letterings zum Folieren digitalisieren.

 

Spaßeshalber habe ich mal einen Stift auf dem Papier liegenlassen, weil ich mal testen wollte, wie die App mit „kleinen Herausforderungen“ umgeht. Das sieht ein wenig künstlich aus.

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Mein erster Eindruck von dem Papier ist also recht positiv. Als einiges Manko zeigt sich für mich die für das Brushlettering mit empfindlichen Stiften mangelnde Glätte des Papiers. Für klassisches Handlettering ist das Papier großartig, weil es Orientierung bietet, die man mit der App leicht verschwinden lassen kann.

Und damit es Euch nicht so ergeht wie Bianca und mir; hier kann man das Papier kaufen:

R.S.V.P. Maike Wander in Berlin

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