Üben übt ungemein

Liebe Blogleser,

 

wer diesem Blog folgt, hat vielleicht gesehen, dass Kät uns freundlicherweiser ihr Wissen zum Parallelpen mitgeteilt hat. Ausgangspunkt dafür, dass ich sie gefragt hatte war, dass ich ihr Können im Umgang mit diesem Stift wirklich bewundere und gerade dabei bin mit diesem Kalligraphischen Werkzeug zu üben. All die wechselnden Winkel, meine Ungeduld und meine Angst das Brushlettering zu verlernen (jaja, lacht ruhig) zusammen mit der Arbeit und dem Restleben, führten dazu, dass ich beschlossen habe, die einzelnen Wörter der #ilettertoochallenge zum Üben zu nutzen.

Im Rahmen dieser Übung kam ich nicht umhin mich zu fragen (das wollte ich schon immer mal schreiben und jetzt fühle ich mich wie Carrie Bradshaw)

 

Kann ich das veröffentlichen?

 

Das mag jetzt vielleicht merkwürdig klingen, allerdings besteht natürlicherweise eine erhebliche Diskrepanz zwischen meinem Können mit dem Pinsel(stift) und meinem Können mit dem Parallelpen. Letzteres wirkt ausgesprochen – ich nenne es mal grotzelig. Abstände sind völlig unregelmäßig und mein Hauptaugenmerk gilt derzeit einfach die Striche in der richtigen Reihenfolge zu ziehen und den Pen im richtigen Winkel zu halten. Das ist Herausforderung genug. All das könnte ich jetzt natürlich heimlich üben und erst dann veröffentlichen, wenn sich meine Kompetenzen erheblich gesteigert haben.

In der Instagramwelt wird die Realität gerne mal mit Filtern und anderen Tricks „verschönert“. Man möchte sich von seiner besten Seite zeigen und möglichst viele Likes kassieren. Dafür wird einiges getan, das fängt beim Filter an und endet beim unerlaubtem Nutzen fremder Bilder. Der Umgang ist ein bisschen wie ein Push-up-BH: Mit ein paar Tricks und Schummeleien wird aus wenig viel.

 

Und so habe ich mich entschieden Euch an diesem Prozess teilhaben zu lassen. Ich möchte weiterhin in meinem Feed die echte Judith zeigen und nicht ein aalglattes perfektes Plastikwesen schaffen, das meiner Wirklichkeit nicht mehr entspricht. Gleichzeitig möchte ich auch allen anderen, die gerade mit irgendwas anfangen, Mut machen stolz auf IHRE Entwicklung zu sein. Obwohl meine Parallelpenversuche immer noch reichlich unperfekt sind, haben sie sich entwickelt. Der Stift macht immer öfter was ich möchte und dank ein paar Tipps sieht es nicht mehr ganz so aus wie die ersten Buchstaben eines Vorschülers.

 

Das Einzige, was ich jetzt noch hoffe, ist, dass Ihr diesen Weg auf eine konstruktive Weise mitgeht.

 

Herzlichst grüßt

Judith

2 Kommentare zu „Üben übt ungemein

  1. Liebe Carie, ähm Judith!
    Schön, dass Du uns am üben teilhaben lässt! Finde ich ganz richtig und für uns alle wichtig so. Danke dafür!
    Seitdem ich Dir letzte Woche gesagt habe, man könne ja gut auch mit dem abgeschägten Textmarker üben, schmier ich auf jedem Zettel mit dem rum und versuche die Problematiken damit zu verstehen – und zu beseitigen.
    Das Verlernen kann ich gut nachvollziehen: Als ich angefangen hab mit dem Kalligraphiefüller und breiter Feder zu schreiben, konnt ich plötzlich auch keinen Brushpen mehr richtig übers Papier führen. Aber ist wie Radfahren – wirklich verlernen tut man es nicht. Man kommt nur aus der Übung.
    Also wie Du sagst, üben Üben und so! Weitermachen.
    Liebe Grüße von der anderen Seite des Taunus
    leo* @goldenerstrich

    Gefällt 1 Person

    1. Da lobe ich dein Durchhaltevermögen 😊 ich hab leider viel zu wenig Zeit für konstantes Üben, da muss ich auf die nächsten Ferien warten

      Und ich gestehe: manchmal mag ich gar nicht üben sondern lieber gleich was schönes schaffen 🙃

      Gefällt mir

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