3 Formen deinen Insta-Feed zu strukturieren

Liebe Blogleserinnen und Leser,

kürzlich habe ich eine Entdeckung auf Instagram gemacht, die mich eine Weile beschäftigt hat, über die ich eine zeitlang nachdenken musste und deren geistige Ergüsse ich (endlich mal wieder) mit euch teilen möchte.

Beim Rumschauen auf Instagram ist es bei mir manchmal so, dass der vermaledeite Insta-Algorythmus mir viele Leute, deren Bilder ich mir gerne anschaue, nicht anzeigt, so dass ich dann auf deren Profil gehe und schaue, was die Künstlerinnen und Künstler in der jüngeren Zeit geschaffen haben. Und so kam es, dass ich auf einem Profil landete, dass jemandem gehört, der schon „von Anfang an“ dabei ist. Die meisten Leute posten einige Male in der Woche Bilder, so dass die alten Hasen in der Zwischenzeit oftmals auf insgesamt über 1000 Bilder kommen. Dieser alte Hase jedoch nicht. Merkwürdig fand ich und begann direkt mögliche Gründe zu finden.

Es habe es mir so erklärt, dass es unterschiedliche Wege gibt seinen Instafeed zu führen.

 

  • der chronologische Instafeed

Im chronologischen Instafeed lässt sich die Entwicklung eines Künstlers ganz gut erkennen. Hier werden alle Bilder gepostet. Gute und schlechte Tage, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Bilder, erste Gehversuche in einem neuen Metier, alles ist hier noch sichtbar. Ich glaube der chronologische Instaffeed wirkt auf den ersten Blick chaotisch und unaufgeräumt. Seine Stärke ist seine Authentizität, das heißt der Inhaber präsentiert sich in seiner Gänze mit allen Stärken und Schwächen, ganz so wie er – oder sie – eben ist.

 

  • der Portfolio-Instafeed

Der Portfolio-Instafeed stellt die Meilensteine der Entwicklung eines Künstlers dar. Das bedeutet, dass hier entweder nur die besten der besten Bilder hochgeladen werden, oder Bilder, die nicht den Anklang finden, recht zeitnah gelöscht werden, so dass der qualitativ hochwertige Eindruck erhalten bleibt. Um Vergleichbarkeit herzustellen, was die wirkliche Qualität des Bildes angeht, kann man immer zur gleichen Zeit posten, weil ansonsten die unabwägbaren Faktoren des Algorithmus gepaart mit dem Zeitpunkt und den unmittelbaren Reaktionen auf das Bild ein verfälschtes Bild geben könnten.

 

  • der Insta-Feed als Gesamtkunstwerk

Wenn man seinen Insta-Feed als Gesamtkunstwerk führt, dann handelt es sich um einen geplanten, strukturierten Feed, der wunderschön anzuschauen ist. Mir geht es so, dass ich, wenn ich ein solches Profil öffne sehr beeindruckt bin von der Klarheit und der Struktur und von der durchdachten Anordnung der Bilder. Dabei gibt es unterschiedliches Formen diesen Feed zu füllen. Es gibt Menschen, da wechselt sich immer ein Bild mit einem Textlettering mit einem Bild von einem einzelnen Buchstaben ab. Das erfordert unfassbar viel Diszipin. Man muss aushalten können ein Lettering, von dem man überzeugt ist und dass man gerne zeigen möchte erst dann zu zeigen, wenn es an der Reihe ist.

Aktuell war ich sehr beeindruckt von @JohannaFritz, fabelhafte Illustratorin aus Stuttgart, deren Feed gerade so strukturiert ist, dass die letzen 24 Einzelbilder zusammen ein Bild ergeben. Das ist für mich die Königsklasse dieser Kategorie.

 

Wenn ich mich jetzt selbst einer Form zuordnen sollte, sehe ich mich gerade im chronologischen Feed. Mal abgesehen von wirklich wirklich sehr misslungenen Bildern poste ich wirklich alles. Denkbar wäre aber auch eine Hinwendung zum Portfolio-Feed. Da stolpere ich jedoch wirklich über die Unwegbarkeiten von Instagram an sich mit all seinen Algorithmen. Selbst das Wetter oder Feiertage machen sich bei Instagram bemerkbar. Und wie immer komme ich dann zu dem Schluss, dass die Anzahl der Likes nichts über die Qualität eines Bildes aussagt.

Bleibt der Insta-Feed als Gesamtkunstwerk. Ich wünschte ich hätte die Disziplin und die Selbstkontrolle so einen Feed zu führen. Aber dafür bin ich wirklich viel zu impulsiv.

Und nun hoffe ich, dass ihr euch in einer Varianter wiederfinden könnt oder vielleicht Lust bekommen habt, mal eine andere Form auszuprobieren. Falls Ihr Euch oder andere ganz woanders seht, dann lasst es mich wissen ❤

 

Sonnige Sonntagsgrüße sendet

Judith

2 Kommentare zu „3 Formen deinen Insta-Feed zu strukturieren

  1. Huhu Ju!
    Danke für Deine Analyse-Überblick. Ich bin auch immer ganz fasziniert von so aufgeräumten und disziplinierten Profilen. Aber ich bin einfach selbst nicht so. Vielleicht noch diszipliniert, aber eben nicht aufgeräumt. Und ich mache viel zu viel „Durcheinander“, das alles in ein Erscheinungsbild zu bekommen – Hola! Nein, dafür fehlt mir vor allem die Zeit. Meinen Zweitaccount fütter ich aber immerhin immer im Dreier Wechsel Pflanzen, Landschaft, Kater. Und schon das stresst mich manchmal. Genau das sollte man sich aber eben nicht. Und manchmal hat man eben besseres zu tun, als bei Instagram perfekt zu sein!
    PS: Johannas Feed ist schon klasse! …aber bedenke mal diese Zeit der Vorausplanung…
    Hab einen schönen Sonntag meine Liebe!*

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