Letterings folieren ohne Laserdrucker

Folierte Letterings beeindrucken mit ihren wundervollen Reflexionen und ihrem Glitzer. Sandra hatte vor einiger Zeit vorgestellt, wie man mit Laserdrucker und Laminiergerät folieren kann.

Ich besitze leider (noch) keinen Laserdrucker und konnte die kunstvollen Werke nur bestaunen. Dann entdeckte ich eine Alternativmethode.

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Dazu brauchst du:

  • den Adhensive Pen (einen mit flüssigem Kleber gefüllten Stift, z.B. von Deco Foil)
  • Transferfolie
  • möglichst glattes Papier
  • Schere
  • optional ein Laminiergerät

 

Schritt 1:

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Schneide die Transferfolie auf die passende Größe. Dazu habe ich die Folie auf das Papier gelegt und anschließend an der Kante abgeschnitten. Da die Folie kein Superschnäppchen ist, empfehle ich wirklich die Folie an die zu folierende Stelle anzupassen.

 

 

 

 

Schritt 2:

Da die Spitze des Stifts keine Pinselspitze ist habe ich mit der Technik der falschen Kalligrafie meinen Text aufgeschrieben. Dabei muss man gut darauf achten, den Kleber wirklich überall aufzutragen, denn überall da, wo kein Kleber ist, ist am Ende auch keine Folie. Das kann man natürlich auch als Effekt nutzen.

 

 

 

Schritt 3:

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Die zugeschnittende Folie wird mit der farblosen Seite nach unten auf das mit Kleber gestrichende Papier gedrückt und vorsichtig fest gestrichen. Dann kurz warten. (Die Farbe der Folie ist also oben, es soll ja auch oben glitzern)

 

 

 

 

Schritt 4:

Falls möglich, rate ich, jetzt noch einmal den Laminierer zu nutzen. Trotz der klebenden Eigenschaften des Stifts, wird das Ergebnis doch ein wenig besser, wenn man nochmal laminiert.

 

Schritt 5:

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Jetzt endlich der Zaubermoment: Ziehe die Folie langsam ab.