Papier

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Wie unterschiedlich Papier und Stifte miteinander interagieren sieht man im Bild. Alle drei Varianten sind mit dem selben Stift, vom selben Menschen und nahezu zur selben Zeit geschrieben worden und doch zeigen sich erhebliche Unterschiede!

Unabdingbar für gelungene Letterings ist das geeignete Papier. In meinen Anfängen habe ich einfach drauf los gelettert. Das hat zu einiger Frustration geführt, weil …

…unempfindliche Stifte recht schnell leer waren

…empfindliche Stifte recht schnell kaputt waren

und

…alle Geschriebene ausgefranst aussah

 

 

 

Für Handlettering geeignetes Papier muss also folgende Eigenschaften haben:

  • Die Saugfähigkeit des Papiers sollte so beschaffen sein, dass nur so viel Farbe aus dem Stift gesaugt wird, wie notwendig.
  • Es sollte so glatt sein, dass Stifte gut gleiten können, damit die Ränder glatt sind und empfindliche Stifte eine längere Lebensdauer haben.

 

Daher folgt hier eine Liste an Papieren, mit denen ich uns andere gute Erfahrungen gemacht haben. Alle Links zu den Produkten dienen übrigens nur dem einfachen Finden des jeweiligen Papiers.

 

Mein persönlicher Favorit ist unangefochten das Clairefontaine Kopierpapier mit 100g.

Es ist unfassbar glatt und gleichzeitig noch ein wenig durchsichtig (auch ohne Lightpad), so dass auch visuelle Orientierungshilfen (z.B. das Punkteblatt) gut genutzt werden können.

Vom gleichen Hersteller gibt es kleine Spiralblöcke in A5 mit ebenfalls glatten Papier. Hier kommt es glaube ich sehr auf den individuellen Geschmack an. Ich persönlich lettere eher groß, daher ist mir A5 zu klein, aber ich kenne auch Menschen, die das genau anders herum wahr nehmen.

 

Sehr effektvoll finde ich auch schwarzes Papier. Bislang habe ich hauptsächlich dieses hier von Clairefontaine benutzt. Mit 160g ist es recht dick, allerdings kann man an dieses Papier andere Anforderungen stellen, als an weißes Papier, weil ich – und ich hoffe, dass es Euch ähnlich geht –  hauptsächlich mit Gelstiften auf das Papier schreibe.

 

Meine Auswahl an Kraftpapier ist derzeit ebenfalls auf eine Sorte beschränkt. Auch hier nutze ich das Produkt von Clairefontaine. Trotz der „Hubbeligkeit“ des Papiers ist das Gesamtgefühl trotzdem noch glatt.

 

Für Letterings, die aufgrund der angewandten Technik (Blending, ein aquarellinspirierter Hintergrund, …) höhere Ansprüche an das Papier stellen, empfehle ich das Canson Mix Media Imagine, das die notwenigen Eigenschaften von Papier für die Techniken mit mehr Wasser bzw. anderen Farben mit den Bedürfnissen an Glätte für Pinselstifte verbindet.

 

 

Aus der #läddergäng Gruppe kamen folgende Ergänzungen, über die ich persönlich jedoch keine Aussagen machen kann:

Monika empfiehlt:

 

Claudia empfiehlt:

 

Marjeta empfiehlt:

  • Rodia DotPad Blöcke finde ich toll weil sie unheimlich glatt sind und die Tombows so schön drübergleiten. Außerdem helfen die Pünktchen beim orientieren.
  • der Layoutblock 75gr von Hahnemühle ist mein zweiter Liebling weil ich mit Filzer und Tombows drauf lettern kann und es so dünn ist dass ich z.B. ein Raster oder eine Vorlage durchscheinen sehe. Super auch zum abmalen.

 

Jenny empfiehlt: