Ränder und Schattierungen

 

Um ein Lettering ein wenig spannender zu gestalten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zwei ganz einfache, aber effektvolle Methoden, die auch miteinander kombiniert werden können, möchte ich hier vorstellen: Ränder und Schattierungen

 

Ränder

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Ein Lettering zu umranden ist eine einfache Methode, die jedoch eine gute Auge-Hand-Koordination erfordert. Dabei wird um ein gelettertes Wort direkt an die Farbe mit einem Fineliner ein Rand gemalt. Kleinere Wackler lassen sich damit gut ausgleichen und visuell gibt ein Rand dem Lettering mehr Halt. Wichtig ist, dass die Linien „in einem Rutsch“ geschrieben werden, so lassen sich Absetzer vermeiden.

 

Schattierungen

Mit einer Schattierung bzw. einem gemalten Schatten kann man sein Lettering auf dem Papier schweben lassen.

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Beim Setzen von Schattierungen entscheidet man sich für eine Seite von der das (gedachte) Licht kommt. Auf die jeweils andere Seite fällt der Schatten. Das heißt, wenn das gedachte Licht von rechts kommt, dann fällt der Schatten nach links und umgekehrt. Wenn man sich für eine Seite entschieden hat, ist es wichtig, bei direser Seite zu bleiben, sonst verwirrt der Effekt eher.

 

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Dabei ist es wichtig, dass ein Schatten langsam auftaucht und dann immer breiter wird.

 

 

 

 

So nicht!

 

Beherzigt man das, kann man tolle Ergebnisse zaubern. Durch die Wahl des Schattierungsstifts kann man entscheiden, ob es eher leicht  oder eher dick und kräftig sein soll.

 

 

Die Auswahl der Stifte ist schier unendlich: vom Bleistift bis zum Pinselstift – alle sind zum Schattieren auf ihre Weise geeignet.

Hat man den Schatten gesetzt kann man ihn noch durch das Setzen von Highlights auf der „Lichtseite“ der Letterings verstärken.

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