#couchlettering

Liebe BlogleserInnen,

ich hatte es ja angekündigt und jetzt bin ich mittendrin in der großen Veränderung. Ich renoviere gerade ein Haus, packe in der alten Wohnung Kisten, gehe arbeiten und hin und wieder finde ich die Zeit für eines der legendären Couchletterings, die witzigerweise großen Anklang finden.

Dabei sitze ich mit meinem Klemmbrett, etwas Papier und ein paar Stiften auf dem Sofa und lettere für irgendeine Challenge. Manchmal beschließt dann eine meiner Katzen, dass sie jetzt unbedingt obendrauf sitzen möchte und so sind die Bedingungen wirklich nicht ideal. Trotzdem nehme ich – und oftmals auch andere – die Letterings als gelungen wahr. Ich habe mich schon oft gefragt, warum das so ist. Meine Antwort ist folgende:

Meistens lande ich auf dem Sofa (wie wahrscheinlich alle Leute der Welt), wenn mein Tagwerk vollendet ist. Alle bedeutsamen Gedanken, alle Aufgaben sind erledigt und abgehakt und ich bin entspannt. Ich weiß nicht, ob es Euch auch so geht, aber prinzipiell geht mir das Lettern am leichtesten von der Hand, wenn in meinem Kopf vollkommende Leere ist. Ich tauche in die Schrift ein und es gibt nur noch mich, das Papier und den Stift. Hin und wieder noch eine Katze, die über mich drüber läuft. (Und über das Papier). Wer Yoga macht oder andere Formen von Meditation, kennt das Gefühl der vollkommenen Entspannung vielleicht.

Diese innere Ruhe ist für mich also mehr Voraussetzung als Ergebnis beim Handlettering. Aber das Handlettering ist eine Form der Beschäftigung, die es mir ermöglicht, diesen Zustand zu genießen und zu erhalten. Das Außen spielt dann keine Rolle mehr, am Schreibtisch oder eben auf der Couch.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch viele entspannte Momente und hoffe auf Nachsicht, was die Regelmäßigkeit der Postings angeht. In vier Wochen ist der Spuk (hoffentlich fast) zu Ende.

 

Judith

Läddergäng-Ausflug

Es war einmal, vor noch gar nicht allzu langer Zeit, da begaben sich, aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, Menschen, die alle dem  Hobby Handlettering frönten, per Bahn, Auto oder Zug auf den Weg ins wunderschöne Hessenland. Sie trafen sich in Frankfurt am Main und freuten sich einander getroffen zu haben. Leider war die Zeit viel zu knapp  und nicht mit jedem, den man kennenlernen wollte, konnte man sich unterhalten.

Das könnte eine sehr knapp gehaltene Zusammenfassung der Creative World in Frankfurt gewesen sein, aber ich denke, ich muss nochmal ausholen. „Läddergäng-Ausflug“ weiterlesen

Fünf Erkenntnisse aus dem Jahr 2017

Liebe Leserschaft,

„Zwischen den Jahren“ beschreibt den Zeitraum, in dem wir uns gerade befinden. Man schließt ein Jahr ab, lässt es gedanklich Revue passieren und überlegt sich, was sich im neuen Jahr ändern kann oder muss. „Fünf Erkenntnisse aus dem Jahr 2017“ weiterlesen

Üben übt ungemein

Liebe Blogleser,

 

wer diesem Blog folgt, hat vielleicht gesehen, dass Kät uns freundlicherweiser ihr Wissen zum Parallelpen mitgeteilt hat. Ausgangspunkt dafür, dass ich sie gefragt hatte war, dass ich ihr Können im Umgang mit diesem Stift wirklich bewundere und gerade dabei bin mit diesem Kalligraphischen Werkzeug zu üben. All die wechselnden Winkel, meine Ungeduld und meine Angst das Brushlettering zu verlernen (jaja, lacht ruhig) zusammen mit der Arbeit und dem Restleben, führten dazu, dass ich beschlossen habe, die einzelnen Wörter der #ilettertoochallenge zum Üben zu nutzen. „Üben übt ungemein“ weiterlesen

Ich feier mich mal kurz selbst.

Lieber Letterer,

in einer Zeit, in der alles immer noch besser, noch perfekter und leistungsstärker sein muss, fällt es manchmal schwer zu sagen „Ja, das habe ich gut gemacht.“ Meistens neigen wir dazu uns selbst negativ zu betrachten. Zu dicke Oberschenkel, zu wenig Sport, zu viele Kohlehydrate, da hätte ich noch ein bisschen, usw.   „Ich feier mich mal kurz selbst.“ weiterlesen

Sinnhaft?

Liebe Leser,

gestern habe ich für einen Freund Magic-the-Gathering Karten belettert und hatte das Gefühl endlich hat sich die ganze Challengeübungszeit gelohnt. Endlich, ja endlich, hat das ganze Gelettere einen Sinn. Dieser spontane Impuls hat mich stutzen lassen. Nehme ich meine tägliche Übung als sinnlos wahr? Was macht die Sinnhaftigkeit aus? Stehe ich still?  „Sinnhaft?“ weiterlesen

iletterju? Wiesu?

Hallo ihr lieben Freunde des Letterns,

 

voller Freude habe ich kürzlich festgestellt, dass die wundervolle Petty, einigen sicherlich von ihrem youtube-Kanal ooobacht bekannt, den Blog und die Übungsblätter in einem Beitrag über Handlettering erwähnte, aber über den Namen gestolpert ist. Das möchte ich zum Anlass nehmen mich kurz über „iletterju“ auszulassen.  „iletterju? Wiesu?“ weiterlesen

Insta und das echte Leben

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Euch 🙂

Als ich angefangen habe Instagram instensiv für die Präsentation von Handlettering und Brushlettering zu nutzen, war ich immer schon sehr beeindruckt, dass die Menschen einander vertraut waren. Es gab Instagramer, die andere mit ihrem echten Vornamen ansprachen und Dinge aus dem echten Leben wussten. Je länger ich jedoch in der Instawelt unterwegs war, desto mehr Vornamen kannte ich auch, ich bekam Post von Menschen, die ich noch nie gesehen hatte, die Kontakte verlagerten sich auf Whatsapp und dann habe ich mich tatsächlich mit diesen Menschen getroffen.  „Insta und das echte Leben“ weiterlesen

Feedback

Ihr Lieben,

 

ich hatte kürzlich erzählt, dass ich Euch zuweilen an meinen Gedanken oder unbeantworteten Fragen teilhaben lassen möchte. Heute ist wieder so ein Tag, an dem mir etwas – wie schon so oft – durch den Kopf geistert und letztendlich nach Abgrenzung schreit. „Feedback“ weiterlesen